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Gott zur Ehr',
dem Nächsten zur Wehr!





Das Motto, welches im Jahre 1871 zur Gründung der ältesten, organisierten Bürgerinitiative in Kirchdorf, und auch heute noch den Sinn und Zweck der Feuerwehr in einem Satz ausdrückt.

Eine Organisation, die in Not geratenen Menschen rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr zur Seite steht, um mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten zu helfen. Ihr gehören Männer und Frauen der örtlichen Gemeinschaft an, die sich in Ihrer Freizeit aus- und weiterbilden und miteinander üben, um im Einsatzfall mit Kompetenz ihre Aufgaben zu meistern - sie führen ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus und stellen persönliche Interessen zurück.

„Wenn nachts um zwei Uhr der Alarm erklingt, wenn am Samstagabend Freunde und Familien zusammenkommen um zu feiern, wenn andere ungezwungen ihre Aktivitäten nachgehen können, wir sind immer bereit dem nächsten in Not beizustehen.“

Unsere Aufgaben sind in den letzten Jahren sehr vielfältig geworden. Abwehrender Brandschutz und technischer Hilfsdienst sind unsere Hauptaufgabe. Ein stetig zunehmendes Verkehrsaufkommen und somit auch mehr Verkehrsunfälle, aber auch die verschiedensten Baukonstruktionen (Stein auf Stein, Holzständer, Stahl, aber auch Glasbauten) und verschiedenste Arten von Betrieben mit eigenen Gefahrenquellen fordern eine qualifizierte Vorbereitung auf einen eventuellen Einsatz. Ob es um die primäre Rettung betroffener Menschen und Tiere geht, das Schützen von Sachgütern oder auch um den Schutz der Umwelt vor Gefahren.

Die Feuerwehr Kirchdorf teilt sich in zwei Einrichtungen:

- Gemeindliche Einrichtung Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf
- Der Feuerwehrverein „Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf e.V.“

Freiwillige Feuerwehr als gemeindliche Einrichtung

Wie der Kindergarten, die Schule, das Einwohnermeldeamt und andere gemeindliche Einrichtungen zählt auch die Feuerwehr zu den Pflichtaufgaben der Gemeinde.

Die Grundlage der gemeindlichen Feuerwehr ist im Bayerischen Feuerwehrgesetz geregelt.

So steht im 1. Abschnitt Aufgaben und Träger:

Art. 1, Absatz 1.
Die Gemeinden haben als Pflichtaufgabe im eigenen Wirkungskreis dafür zu sorgen, dass drohende Brand- und Explosionsgefahren beseitigt und Brände wirksam bekämpft werden sowie ausreichende technische Hilfe bei sonstigen Unglücksfällen oder Notständen im öffentlichen Interesse geleistet wird.

Art. 1, Absatz 2
Zur Erfüllung dieser Aufgaben haben die Gemeinden in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gemeindliche Feuerwehren aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten. Sie haben in diesen Grenzen außerdem die notwendigen Löschwasserversorgungsanlagen bereitzustellen und zu unterhalten.

Aber nicht weil es im Gesetz steht, sondern weil es uns Freude bereitet für andere da zu sein, wann immer wir gebraucht werden, deshalb stellen uns diesen Aufgaben!


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